trustWHO

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85 Min - Dokumentarfilm - 2017

Logline

Wem vertrauen Sie, wenn es um Ihre Gesundheit geht? Ärzte gehören dazu, und das Gesundheitsministerium auch. Die wiederum verlassen sich auf die Weltgesundheitsorganisation. Was aber wäre, wenn das Vertrauen, das ihr Milliarden von Menschen weltweit schenken, gar nicht gerechtfertigt wäre?

Synopsis

Die auf Gesundheitsthemen spezialisierte Filmemacherin Lilian Franck wünscht sich, dass ihre Tochter gute Bedingungen in unserer Welt vorfindet. In ihrer persönlichen Investigation enthüllt sie versteckte Einflüsse der Industrie auf die WHO. Und sie zeigt, wie Mitgliedsstaaten die WHO für ihre nationalen Wirtschaftsinteressen missbrauchen.
Ob Tabakskandal, Schweinegrippe oder der Atomunfall in Fukushima: Die WHO spielt eine tragische Rolle. Ihr fehlt es an Geld, Macht und Transparenz. Und ihre Entscheidungen helfen am Ende weniger den Opfern, als den Pharmafirmen und der Atomindustrie.
Lilian Francks jahrelanger Kampf für die Wahrheit hat es ihr ermöglicht, als erste Regisseurin intensive Gespräche mit allen relevanten Verantwortlichen der WHO zu führen. Zudem trifft sie WHO-Aussteiger und Whistleblower, um einen tiefgreifenden Eindruck zu ermöglichen.

Das Ziel der WHO war die Ausrottung der Krankheiten dieser Welt, auf dem Weg dorthin ist sie verunglückt. Dabei steht sie stellvertretend für jede andere UN-Organisation oder öffentliche Einrichtung der Neuzeit. trustWHO zeichnet ein erschreckendes Abbild unserer heutigen Gesellschaft: Die Industrie übernimmt die Macht – und das kostet Menschenleben.

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Allgemeine Infos

Offizielle Seite : trustWHO

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Pressestimmen:

„Ihre Doku diagnostiziert eine tiefe Krise der WHO, die wegen Geldmangel, Einflussnahme und Intransparenz kurz davor steht, selbst zu einem Gesundheitsrisiko zu werden.“ Süddeutsche

„Trust Who“ ist ein mutiger Alleingang. (Kino Kino, BR)

„Erschreckend und sehenswert, was Lilian Franck in Recherchen und Interviews mit Journalisten, Aktivisten und Whistleblowern aufdeckt.“ tip Berlin

„…vermag die Dokumentation dennoch aufgrund der vielfältigen Fragestellungen zu überzeugen, mit der Lilian Franck Kritiker und Funktionäre der WHO im Laufe der umfangreichen Dreharbeiten konfrontierte. Am Ende steht die eine Frage, ob die WHO ihrer Aufgabe überhaupt noch gerecht werden kann, wenn mittlerweile 70 Prozent ihres Budgets von nichtstaatlicher Seite, etwa großen Unternehmen finanziert wird.“ Kölner Stadt-Anzeiger

„Lilian Francks Dokumentarfilm geht kritisch der Frage nach, wie sehr die Arbeit der Weltgesundheitsorganisation WHO von ihren verschiedenen Geldgebern und Kooperationspartnern zum Nachteil der Allgemeinheit beeinflusst wird. Die Filmemacherin konfrontiert ihre hochrangigen Interviewpartner aus der Genfer Behörde hartnäckig mit Vorwürfen, die ihr im Umgang mit der Tabakindustrie, der Pandemiewarnung vor der Schweinegrippe und der Beurteilung der gesundheitlichen Folgen der Reaktorkatastrophen von Tschernobyl und Fukushima gemacht wurden.“ spielfilm.de

„Die Weltgesundheitsorganisation gewährt uns bestmöglichen Schutz, sie warnt, sorgt vor und empfiehlt. Denkste! Längst ist die Behörde unterwandert von Industrie und Korruption und redet Katastrophen klein oder Pandemien groß – je nachdem, wie es Politik und Pharmalobby gerade passt. Regisseurin Lilian Franck empört das, und sie recherchiert.“ choices.de

„Francks Ergebnisse sind ernüchternd und schreien nach einer Restrukturierung der mittlerweile von NGOs und Stiftungen getragenen Institution. Die Fakten, die sie präsentiert, sind erdrückend. Die persönliche Herangehensweise emotionalisiert das komplexe Thema.“ Indiekino.de

„Diese Doku hat ein wichtiges Thema, denn ´trustWHO´ von Lilian Franck zeigt auf bedrückende Weise, wie die Weltgesundheitsorganisation WHO, vor 70 Jahren mit dem Ziel gegründet, das bestmögliche Gesundheitsniveau bei allen Menschen zu erreichen, inzwischen dominiert wird von Lobbyisten aus der Atom-, der Tabak- oder Pharmaindustrie. Gnadenlos, stur, hartnäckig, ohne sich von Absagen oder Worthülsen ihrer Interviewpartner irritieren zu lassen, rückt Lilian Franck dem Thema auf den Leib.“ Deutschlandfunk Corso

„Lilian Franck gelingt mit ihrem Dokumentarfilm „trust WHO“ ein umfassendes Portrait der Weltgesundheitsorganisation WHO. Durch umfassende Gespräche mit Verantwortlichen und KritikerInnen gewährt sie einen tiefen Einblick in die Strukturen der Organisation. Dabei zeigt sich, wie Wirtschaftsunternehmen zunehmend ihre Interessen innerhalb der WHO durchsetzen, ein Problem, das zum einen Menschenleben gefährdet oder gar kostet, zum anderen viele andere öffentliche Organisationen betrifft.“ aviva-berlin.de

„Lilian Franck “ ist der Meinung, die WHO solle offener über solche Probleme sprechen. Denn ihre Arbeit reicht in unseren Alltag hinein: von Medikamenten über Impfungen bis zur Gesundheitsförderung.“ (tagesschau.de; dort wurde ich damals als „WHO-Expertin“ zitiert)

Team
  • Autor(en)

    Lilian Franck
    Robert Cibis
    Anja Neraal
  • Regisseur(e)

    Lilian Franck
    Thomas Schlottmann (Japan)
  • Produzent(en)

    Robert Cibis
    Lilian Franck
    Arash T. Riahi
    Karin C. Berger
  • Kamera

    Joanna Piechotta
    Thomas Schlottmann DP
    Francesco Garbo
    Börres Weiffenbach
    Philipp Künzli
    Robert Cibis
  • Ton

    Matthias Petsche (Music)
  • Bildmontage

    Anja Neraal