Cora

Cora

9 Min - Filmgedicht - 2000

Logline

Früher ging ich gewöhnlich spazieren.
Ich wollte die Menschen, denen ich begegnete berühren.
Doch ich zog sie nur mit meinen Augen aus.
Früher hatte ich eine Katze.
Bei ihr holte ich mir alle Zärtlichkeit, die ich brauchte.
Dann wurde ich angefaßt.
Die anderen nannten das Sexualität.
Heute gehe ich wieder spazieren.
Meine Augen trage ich wie Murmeln in der Hosentasche.
Manchmal hole ich sie heraus, um damit zu spielen.
Damit will ich hauptsächlich die wilden Katzen locken.

Synopsis

Cora arbeitet als Aktmodell. Mitten in einer Sitzung geht der Fotograf weg und läßt Cora allein in seinem Studio zurück. Während sie auf ihn wartet, untersucht sie ihren Körper, der so makellos auf seinen Fotos abgebildet ist. Szenen aus ihrer Kindheit, die in ihrem Körper verborgen sind, sprengen ihre Haut auf, um an die Oberfläche zu kommen. Ist Cora immer noch das einsame Mädchen von früher? Haben ihre Erlebnisse von damals einen Einfluß auf ihre heutige Beziehung zu ihrem Körper, auf ihre Sexualität? Phantastische Körperbilder stürmen auf sie ein. Sind das unbewußte Vorstellungen oder Fotos, die Cora jetzt von sich selbst macht? Akzeptiert Cora diese Bilderflut?

Trailer

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Team
  • Autor(en) und Regisseur(e)

    Lilian Franck
  • Kamera

    Knut Schmitz
  • Ton

    Fabienne Bellod
    François Mereu
    Jean-Marie Daleux

Casting

Margot Ammeux
Leny Sellam
Pascale Pronnier
Laurent Brassart